Gewerkschaften und Verbände warnen vor Aufteilung der S-Bahn

Gewerkschaften und Verbände warnen vor Aufteilung der S-Bahn

Die Berliner S-Bahn könnte in einigen Jahren von verschiedenen Unternehmen betrieben werden. Das jedenfalls ermöglicht die Ausschreibung, die der Senat plant. Gewerkschaften und Verbände warnten nun aber davor, diesen Weg einzuschlagen.

Fahrgäste stehen an einem S-Bahnhof in Berlin

© dpa

Fahrgäste stehen am S-Bahnhof Storkower Straße und warten auf die einfahrende S-Bahn.

«Je weniger unterschiedliche Betreiber, desto weniger Schnittstellen und umso stabiler der Betrieb», heißt es in einer Erklärung der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft, des Deutschen Gewerkschaftsbunds, des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland und der Naturfreunde Berlin. Der Nahverkehr sei auch das «Rückgrat einer klimagerechten Verkehrswende.»
Heutiger Betreiber der S-Bahn ist die Deutsche Bahn. Die Gewerkschaft fürchtet auch, dass die Beschäftigten bei möglichen neuen Betreibern für weniger Geld und zu schlechteren Bedingungen anheuern müssen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 6. Dezember 2019 17:53 Uhr

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