Wohnhaus-Angriff: Ermittlungen wegen versuchten Totschlags

Wohnhaus-Angriff: Ermittlungen wegen versuchten Totschlags

Nach dem Angriff eines Obdachlosen auf die Bewohnerin eines Hauses in Potsdam ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen versuchten Totschlags.

Blaulicht der Polizei

© dpa

Das Blaulicht der Polizei leucht auf dem Dach eines Streifenwagens.

Gegen den 25-Jährigen sei ein Unterbringungsbefehl beantragt worden, sagte ein Sprecher der Behörde am 3. Dezember 2019. Der Mann befinde sich inzwischen in Haft. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass er schuldunfähig oder eingeschränkt schuldfähig sei, so die Begründung für die Unterbringung.

Opfer wurde bei dem Angriff lebensgefährlich verletzt

Der 25-Jährige soll nach Angaben der Polizei und der Staatsanwaltschaft am 1. Dezember gewaltsam in das Haus in der Große Weinmeisterstraße eingebrochen und «scheinbar zielgerichtet» zu einer Bewohnerin gegangen sein. Demnach schlug er der Frau mehrmals auf den Kopf. Das Opfer wurde bei dem Angriff lebensgefährlich verletzt. Ein anderer Bewohner habe den Angreifer stoppen können. Gemeinsam mit anderen Zeugen hielt er den Mann fest, bis die Polizei eintraf. Der 25-Jährige hat den Angaben zufolge keinen festen Wohnsitz.

Bisher keine Angaben zu dem Motiv

Gegen den Deutschen wird zudem wegen gefährlicher Körperverletzung sowie Hausfriedensbruch ermittelt. Er habe sich bereits geäußert, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft. Zu seinem Motiv und darüber, ob der mutmaßliche Täter und die Hausbewohnerin sich kannten, machte die Staatsanwaltschaft zunächst keine Angaben.
Das Blaulicht
© dpa

Kriminalität

Von Dieben, Brandstiftern & Co.: Aktuelle Polizeimeldungen und Nachrichten über Verbrechen und Prozesse in Berlin. mehr

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 3. Dezember 2019 14:14 Uhr

Weitere Meldungen