Brandenburg: Einsatz für vergleichbare Schulabschlüsse

Brandenburg: Einsatz für vergleichbare Schulabschlüsse

Brandenburgs Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) will sich auch nach dem angekündigten Ausstieg von Bayern und Baden-Württemberg aus dem geplanten Nationalen Bildungsrat für vergleichbare Schulabschlüsse einsetzen. «Es ist bedauerlich, dass Bayern und Baden-Württemberg den Nationalen Bildungsrat scheitern lassen», sagte Ernst am Montag der Deutschen Presse-Agentur in Potsdam. «Nicht zuletzt die Eltern haben hohe und berechtigte Erwartungen an eine bessere Vergleichbarkeit des Schulsystems, vor allem der Abschlüsse. Brandenburg setzt sich in der Kultusministerkonferenz (KMK) mit Nachdruck für dieses Ziel ein.»

Britta Ernst (SPD)

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Britta Ernst (SPD), Brandenburgs Bildungsministerin.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hatte angekündigt, dass sich Bayern nicht an dem geplanten Gremium von Bund, Ländern und Experten parallel zur Kultusministerkonferenz beteiligen will. Baden-Württemberg hatte sich angeschlossen. Nach Ansicht von Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) müssen die Länder nun klären, wie sie weiter vorgehen wollen. Der Bildungsrat sollte aus Experten und Vertretern von Bund und Ländern bestehen, die Empfehlungen etwa zur Vergleichbarkeit des Abiturs aussprechen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 25. November 2019 18:01 Uhr

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