Jeder Brandenburger macht statistisch weniger Abfall

Jeder Brandenburger macht statistisch weniger Abfall

Jeder Brandenburger hat im vergangenen Jahr rein statistisch weniger Abfall entsorgt als im Jahr zuvor. Die Menge sei von 452 Kilogramm je Einwohner 2017 auf 431 im vergangenen Jahr gesunken, teilte das Umweltministerium am Sonntag mit. Der Rückgang gehe vor allem darauf zurück, dass wegen Rekultivierung weniger Bauabfälle in zwei Deponien in Eberswalde und Eisenhüttenstadt gelangt seien. Außerdem habe es vermutlich wegen des trockenen Sommers weniger kompostierbare Garten- und Parkabfälle gegeben. Die Abfallmenge an Hausmüll sank von 138 auf 136 Kilo pro Einwohner, die aus der Biotonne stieg von 11 auf 13 Kilo pro Einwohner. Die Menge gefährlicher Abfälle ging nur leicht zurück von 1,082 auf 1,078 Millionen Tonnen.

Abfall

© dpa

Müllbeutel «Gelber Sack» liegen auf einem Fußweg vor einem Haus.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Sonntag, 17. November 2019 14:22 Uhr

Weitere Meldungen