Prozess um Unfalltod von ägyptischer Studentin geht weiter

Prozess um Unfalltod von ägyptischer Studentin geht weiter

Mit der Vernehmung einer weiteren Zeugin geht es heute vor dem Amtsgericht Cottbus der Prozess um den Unfalltod einer ägyptischen Studentin weiter. Angeklagt ist ein 22-jähriger Autofahrer aus Dresden. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm fahrlässige Tötung vor. Er soll in den frühen Morgenstunden des 15. April 2017 einen Unfall verursacht haben, bei dem die 22 Jahre alte Fußgängerin so schwer verletzt wurde, dass sie kurze Zeit später starb.

Amtsgericht Cottbus

© dpa

Ein Schild mit der Aufschrift in deutscher und sorbischer Sprache «Amtsgericht Cottbus Außenstelle».

Im Prozess ging es bislang darum, mit welcher Geschwindigkeit der Angeklagte fuhr, als er die Studentin mit seinem Auto erfasste. Zahlreiche Zeugen sind dazu bereits gehört worden. Sie schilderten dem Gericht übereinstimmend, dass das Fahrzeug vor dem Zusammenprall hörbar beschleunigt habe und es auf der Straße freie Sicht gab. Auch Sachverständige, unter anderem von der Dekra, wurden gehört. Laut Anklage soll der Autofahrer mit etwa Tempo 50 unterwegs gewesen sein.
Für den Prozess sind fünf weitere Termine angesetzt. Im Februar 2020 soll ein Urteil fallen, wie ein Gerichtssprecher am Mittwoch auf Anfrage sagte.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 7. November 2019 02:17 Uhr

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