Wilke-Wurst-Rückruf: Sieben kommunale Behörden prüfen noch

Wilke-Wurst-Rückruf: Sieben kommunale Behörden prüfen noch

Die Rückrufaktion der Wilke-Wurstwaren wird derzeit noch in sieben Überwachungsämtern von Brandenburger Kommunen kontrolliert. Bis Mittwoch vergangener Woche hätten zehn Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsämter (VLÜÄ) aus mehreren Landkreisen die Überprüfungen beendet, teilte der Sprecher des Verbraucherschutzministeriums, Uwe Krink, am Montag mit. «Es ist davon auszugehen, dass bei den offenen Rückmeldungen der verbliebenen sieben VLÜÄ die Überprüfungen vor Ort noch anhalten», sagte Krink.

Wursthersteller Wilke

© dpa

Ein Firmen-LKW-Anhänger steht auf dem Werksgelände des nordhessischen Wurstherstellers Wilke.

In verschiedenen Wilke-Produkten waren Listerien entdeckt worden. Für Menschen mit geschwächtem Immunsystem können die Keime lebensgefährlich sein. In Südhessen wurden zwei Todesfälle gemeldet. Bei den Toten in Niedersachsen wurden Keime entdeckt, die genetisch eng mit den Listerien aus den Wilke-Produkten verwandt sind.
Das Lebensmittelunternehmen aus Hessen wurde inzwischen geschlossen und meldete Insolvenz an. Der restliche Warenbestand wird nach Angaben aus Hessen vernichtet, wie Krink ergänzte.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 28. Oktober 2019 11:08 Uhr

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