Woidke setzt auf Team Scholz/Geywitz

Woidke setzt auf Team Scholz/Geywitz

Um den Vorsitz in der Bundes-SPD entscheiden die Mitglieder nun zwischen zwei Teams in einer Stichwahl. Es bewerben sich die Groko-Befürworter Bundesfinanzminister Olaf Scholz und Klara Geywitz, die bis 2017 Generalsekretärin der Brandenburger SPD war. Sie treten an gegen Norbert Walter-Borjans, früher Finanzminister Nordrhein-Westfalens, und die Bundestagsabgeordnete Saskia Esken.

Dietmar Woidke

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Dietmar Woidke (SPD), Ministerpräsident von Brandenburg.

Brandenburgs Ministerpräsident und SPD-Landesvorsitzender Dietmar Woidke (SPD) setzt bei der Urwahl um den Parteivorsitz auf das Team Scholz und Geywitz. «Ich verspreche mir von beiden eine auf die Bedürfnisse der Menschen ausgerichtete Politik», sagte er am Sonntag in einer Mitteilung. Sie seien überzeugte Sozialdemokraten, die mit Augenmaß und Herz arbeiteten.
Berlins SPD-Chef und Regierender Bürgermeister Michael Müller zeigte sich nicht überrascht, dass Scholz und Geywitz in die Stichwahl kamen. Schließlich sei Scholz als Bundesminister sehr bekannt. Das zweite Team Walter-Borjans und Esken sei aber «eng» dran. «Es bleibt also spannend», sagte Müller am Samstagabend der Deutschen Presse-Agentur. «Meine Prognose war, dass es eng wird. Und so ist es auch gekommen.»
Vom 19. bis 29. November können rund 425 000 SPD-Mitglieder noch einmal abstimmen, wer ihre Partei künftig führen soll. Die Suche nach einem neuen SPD-Vorsitz war nötig geworden, nachdem die damalige Partei- und Fraktionschefin Andrea Nahles Anfang Juni zurückgetreten war.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Sonntag, 27. Oktober 2019 14:44 Uhr

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