Spandau gelingt Revanche: Kritik an Schiedsrichtern

Spandau gelingt Revanche: Kritik an Schiedsrichtern

Bei den Wasserballern von Spandau 04 mischte sich in die Freude über die geglückte Revanche für die Supercup-Niederlage auch Ärger über die Schiedsrichter. Nach dem 12:11-Erfolg bei Waspo 98 Hannover übten die Vertreter der Berliner deutliche Kritik an den Unparteiischen. «Was gestern noch erlaubt war, wird heute mit Strafen belegt», sagte 04-Manager Peter Röhle. 04-Präsident und Bundestrainer Hagen Stamm ergänzte: «Das ist nicht mehr meine Sportart.»

Wasserball

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Ein Wasserball vor einem Wasserball-Spiel auf dem Wasser.

Am Ende der Partie standen aufseiten der Berliner 23 Wasserverweise und Strafen zu Buche, bei Hannover waren es 13. Fünf Spieler konnten nach drei Ausschlüssen das Spiel nicht beenden, auch Spandaus Trainer Petar Kovacevic bekam eine Rote Karte. «Wenn so weiter gepfiffen wird, ist zu fragen, wie das am Ende der Saison aussehen soll. Im Moment bin ich erstmal einigermaßen fassungslos», bekannte Röhle.
Durch den zweiten Sieg im zweiten Saisonspiel behaupten die Spandauer ohne Punktverlust die Tabellenspitze des Achterfeldes der Wasserball-Bundesliga.
In der wie gewohnt hart und emotional geführten Partie überragte Kapitän Marko Stamm mit vier Toren. Daneben trafen für die Berliner Nikola Dedovic, Mateo Cuk (je 2), Lucas Gielen, Dennis Strelezkij, Marin Restovic und Dmitri Kholod (je 1). Anfang Oktober hatte sich Spandau im Supercup noch Hannover geschlagen geben müssen.
In den weiteren Spielen gab es auch für die anderen Vereine aus der Region Siege. Die SG Neukölln gewann ihre Heimpartie gegen den SSV Esslingen mit 13:12 (6:7), der OSC Potsdam war beim starken Aufsteiger SV Ludwigsburg 08 mit 14:12 (6:4) erfolgreich.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Sonntag, 27. Oktober 2019 16:13 Uhr

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