S-Bahn stellt erneuerten Zug mit Videokameras an Bord vor

S-Bahn stellt erneuerten Zug mit Videokameras an Bord vor

S-Bahnchef Peter Buchner und Verkehrssenatorin Regine Günther (Grüne) haben in Berlin-Schöneweide den ersten rundum erneuerten S-Bahnzug der Baureihe 481 vorgestellt. 309 Viertelzüge möchte die Bahn bis 2024 umbauen, wie die S-Bahn am Dienstag mitteilte. Berlin und Brandenburg geben 250 Millionen Euro für das Projekt aus, die S-Bahn investiert zwei Millionen Euro in das Werk Schöneweide.

Peter Buchner, S-Bahn-Chef

© dpa

Peter Buchner, S-Bahn-Chef, steht im Werk in Schöneweide.

Der neue Zug rollt ab sofort auf der Linie S 47. Mit der Inbetriebnahme gibt es zum ersten Mal eine Videoüberwachung in den Zügen. 5000 Videokameras sollen insgesamt im Fahrgastbereich der erneuerten Waggons eingerichtet werden. Senatorin Günther hob hervor, dass die Züge deutlich mehr Barrierefreiheit bieten würden. Die neuen schwarzen Türen könnten von Menschen mit Sehbehinderung leichter gesehen werden, sagte eine Sprecherin.
Die Fahrzeuge der Reihe 481 wurde den Angaben zufolge zwischen 1997 und 2004 gebaut. Nach dem Umbau sind Lackierung, Sitze und Polster sowie Fußböden bereits im Design der neuen S-Bahn, die ab 2021 über die Gleise rollen soll.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 22. Oktober 2019 17:02 Uhr

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