Ansiedlung von japanischem Konzern gefördert

Ansiedlung von japanischem Konzern gefördert

Das Land Brandenburg fördert die Ansiedlung eines internationalen Unternehmens in der Lausitz. Für die Errichtung einer Produktionsanlage für Nahrungsergänzungsmittel des japanischen Konzerns Fuji Oil stellt das Wirtschaftsministerium nach eigenen Angaben 1,35 Millionen Euro bereit. Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) übergab am Mittwoch den Fördermittelbescheid in Golßen an den Geschäftsführer der neu gegründeten Fuji Brandenburg GmbH, Naohiro Rokukawa. Das Unternehmen selbst will demnach 15 Millionen Euro investieren und bis zu 21 neue Jobs schaffen.

Jörg Steinbach

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Jörg Steinbach (SPD), Wirtschaftsminister von Brandenburg.

Fuji Oil erweitere die Wertschöpfungskette in der Ernährungswirtschaft und das biete der Lausitz eine Perspektive über die Kohle hinaus, sagte Steinbach.
Fuji Oil ist ein weltweit agierender Konzern mit mehr als 5 000 Beschäftigten. Er produziert neben pflanzlichen Ölen und Fetten auch Schokoladen und Nahrungsergänzungsmittel. Die Produktion und der Vertrieb sollen auf lösliche Fasern auf Basis von Erbsen ausgedehnt werden. In Golßen wird das Unternehmen die dort produzierten Erbsenfasern auf direktem Weg weiterverarbeiten.
Auch das spanische Umwelttechnik-Unternehmen Tradebe siedelt sich in der Lausitz an - auf dem BASF-Gelände in Schwarzheide (Oberspreewald-Lausitz). Das Unternehmen will nach Ministeriumsangaben gut 10 Millionen Euro in den Standort investieren. 17 Arbeitsplätze sollen zunächst entstehen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 16. Oktober 2019 15:07 Uhr

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