Konsortium um Siemens forscht an autonomen Straßenbahnen

Konsortium um Siemens forscht an autonomen Straßenbahnen

Ein von Siemens angeführtes Konsortium forscht an autonom fahrenden Straßenbahnen. In dem auf drei Jahre angelegten Projekt namens Astrid (Autonome Straßenbahn im Depot) geht es um ein voll automatisiertes Depot, in dem sich die Schienenfahrzeuge selbst steuern sollen, wie Siemens Mobility am Dienstag in München mitteilte. «Astrid ist der nächste große Meilenstein auf dem Weg zur autonom fahrenden Straßenbahn», sagte Sabrina Soussan, CEO von Siemens Mobility.

Das Projekt soll noch im Oktober starten und wird auf dem Betriebshof des Verkehrsbetriebs Potsdam umgesetzt. Dort soll die technische Machbarkeit demonstriert werden, indem beispielsweise die autonome Tram durch eine Waschanlage auf ein Abstellgleis fährt. Mittelfristig würden automatisierte Depots als «eine erste Stufe des autonomen Fahrens kommerziell nutzbar gemacht werden», heißt es von Siemens.
Neben dem Münchner Konzern sind an dem Projekt unter anderem der Verkehrsbetrieb Potsdam, das Karlsruher Institut für Technologie sowie das Institut für Klimaschutz, Energie und Mobilität beteiligt.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 8. Oktober 2019 13:24 Uhr

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