Eurofighter-Unglück: Bisher 400 000 Euro gefordert

Eurofighter-Unglück: Bisher 400 000 Euro gefordert

Gut drei Monate nach dem Eurofighter-Unglück an der Mecklenburgischen Seenplatte haben Betroffene bisher mehr als 400 000 Euro Schadenersatz von der Bundeswehr gefordert. Das ergab eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur bei Landwirten, Feuerwehren, Kommunen und anderen Geschädigten. Wie ein Sprecher der Luftwaffe in Berlin erklärte, liegen bisher 13 Anträge auf Entschädigung vor, über die zum Teil noch nicht entschieden sei. Die Ursache für eines der schwerste Flugunglücke in der Geschichte der Luftwaffe sei noch immer unklar.

Am 24. Juni waren bei einer Luftkampfübung zwei Kampfflugzeuge kollidiert und dann abgestürzt. Die Wracks wurden wenige hundert Meter neben den den Dörfern Nossentiner Hütte und dem Silzer Ortsteil Nossentin entdeckt. Ein Pilot starb, ein zweiter konnte sich retten. Am Boden wurde niemand verletzt.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Samstag, 5. Oktober 2019 09:24 Uhr

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