Lagerung von Leichen in Kfz-Werkstatt: Ermittlungen laufen

Lagerung von Leichen in Kfz-Werkstatt: Ermittlungen laufen

Nachdem ein Bestatter mehrere Leichen in einer alten Kfz-Werkstatt in Biegen (Oder-Spree) gelagert hat, ermittelt jetzt die Staatsanwaltschaft. Geprüft werden solle, ob der Straftatbestand der Störung der Totenruhe erfüllt ist, sagte eine Sprecherin am Dienstag in Frankfurt (Oder). Man solle nun der federführenden Generalstaatsanwaltschaft in Brandenburg/Havel zuarbeiten. Zuvor hatte die «Märkische Oderzeitung» darüber berichtet.

Leichen in Kfz-Werkstatt gelagert

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In dieser alten Halle einer Kfz-Werkstatt hatte ein Bestatter Leichen zwischengelagert. Foto: Patrick Pleul/Archivbild

Nach ersten Ermittlungen war die Staatsanwaltschaft erst einmal nicht von einer Straftat ausgegangen. Der Landkreis Oder-Spree leitete ein Ordnungswidrigkeitsverfahren ein und untersagte die weitere Nutzung der Halle.
Bei dem Bestatter soll es sich laut Staatsanwaltschaft um einen Bestatter aus dem Landkreis Oder-Spree handeln, der die Särge in Kühlboxen in der alten Auto-Halle abgestellt hatte. Der Bestatter soll als Subunternehmer gearbeitet haben. Die Behörden schritten nach Hinweisen unter anderem des Ortsvorstehers von Biegen ein.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 1. Oktober 2019 14:37 Uhr

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