Mehr als 220 Extremsportler zu «Swimrun-Rennen» erwartet

Mehr als 220 Extremsportler zu «Swimrun-Rennen» erwartet

Mehr als 220 Extremsportler aus etwa 20 Ländern messen an diesem Sonntag nördlich von Berlin wieder ihre Kräfte. Beim diesjährigen Ötillö Swimrun-Rennen schwimmen und laufen die Starter 20 Mal im Wechsel durch Seen, Wälder und Wiesen vom mecklenburgischen Wesenberg bis ins brandenburgische Rheinsberg, wie der Tourismusverband Mecklenburgischen Seenplatte am Donnerstag mitteilte. Die Swimrun-Starter müssen 42 Kilometer schaffen - bei diesmal niedrigem Wasserstand - und werden wegen der Mischung auch «Schläufer» genannt. «Ötillö» kommt aus dem Schwedischen und heißt «Von Insel zu Insel».

Schwimmen

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Ein Schwimmer schwimmt mit seiner Trainingspartnerin durch einen See. Foto: Sophia Kembowski/Archivbild

Diese Art von Extrem-Rennen stammt aus Schweden, wo in den Inselgruppen der Schären gelaufen und geschwommen wird. Dort finden am 31. August 2020 auch die Weltmeisterschaften mit 160 Teams statt, die mehr als 70 Kilometer zurücklegen müssen. Ein Team bei den Swimrun-Rennen besteht aus Sicherheitsgründen aus zwei Mitgliedern, die zusammen ins Ziel kommen müssen. Die Starter absolvieren die Herausforderung über Waldwege sowie schlammige Ufer in voller Neopren-Montur und sind in der Regel zwischen viereinhalb und sechs Stunden unterwegs.
Es ist die vierte Auflage an der naturbelassenen Seenplatte. Die Gewinner kamen bisher dreimal aus Schweden, zuletzt waren es 2018 Fredrik Axegård und Alex Flores.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 19. September 2019 09:00 Uhr

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