Kabinett stimmt Finanzierung von neuem DLR-Institut zu

Kabinett stimmt Finanzierung von neuem DLR-Institut zu

Die Pläne zur Finanzierung eines neuen Instituts des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) für dekarbonisierte Industrieprozesse an den Standorten Cottbus und Görlitz/Zittau sind am Dienstag vom Brandenburger Kabinett gebilligt worden. Dafür hatte Wissenschaftsministerin Martina Münch (SPD) einen Entwurf zum Beitritt Brandenburgs zum Verwaltungsabkommen über die gemeinsame Bund-Länder-Förderung des DLR-Instituts vorgelegt. Der Beitritt schafft die rechtlichen Voraussetzungen für die Finanzierung des Instituts.

Martina Münch (SPD)

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Martina Münch (SPD), Wissenschaftsministerin von Brandenburg, beantwortet Fragen von Journalisten. Foto: Ralf Hirschberger/Archivbild

Damit werde die Lausitz zum Knotenpunkt für die Entwicklung CO2-armer Technologien, erklärte Münch am Dienstag in Potsdam. «Mit dem innovativen Ansatz des Instituts können nicht nur Arbeitsplätze in den Kraftwerken erhalten werden, sondern neue hochqualifizierte Jobs entstehen.»
Das länderübergreifende DLR-Institut wird seit dem 01. Juli 2019 aufgebaut. Um vorhandene Investitionen und Infrastrukturen vor Ort weiter zu nutzen und Arbeitsplätze zu erhalten, verfolgt das DLR einen Ansatz zur Umrüstung von Kohle- zu Wärmespeicherkraftwerken.
Die Ansiedlung des neuen DLR-Instituts gehört zu den vom Bund geförderten Vorhaben, die zur Strukturentwicklung in den Braunkohleregionen beitragen sollen. Der Bund stellt für das neue Institut ab 2019 jährlich rund 10 Millionen Euro zur Verfügung. Brandenburg trägt 10 Prozent der jährlichen Förderung für den Standort Cottbus.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 17. September 2019 18:30 Uhr

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