Kralinski: JFBB wichtig für interreligiösen Dialog

Kralinski: JFBB wichtig für interreligiösen Dialog

Brandenburgs Medien-Staatssekretär Thomas Kralinski hat das Jüdische Filmfestival Berlin-Brandenburg als wichtigen Ort für den gesellschaftlichen und interreligiösen Dialog gewürdigt. «Es zeigt uns, dass die jüdische Kultur ein Teil von uns ist und zu unserem Land gehört», sagte Kralinski am Sonntag zum Auftakt des Festivals in Potsdam laut einer Mitteilung der Staatskanzlei. «Mir liegt am Herzen, dies mit wachsender Lautstärke auch nach außen zu vertreten», sagte Kralinski mit Blick auf Berichte über verbale und körperliche Angriffe auf jüdische Mitbürger.

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Josef Schuster, Präsident Zentralrat der Juden Deutschlands, spricht beim Festakt der Jüdischen Gemeinde Schwerins. Foto: Jens Büttner/Archiv

«Wir wollen ein Land sein, in dem Menschen jüdischen Glaubens ihren Glauben auch öffentlich leben können», betonte der Staatssekretär. Niemand solle befürchten müssen, deswegen angefeindet oder gar angegriffen zu werden. «Deshalb müssen wir gegen jegliche Angriffe auf Jüdinnen und Juden klar Stellung beziehen», sagte Kralinski.
Das Jüdische Filmfestival läuft alljährlich seit 1994, seit 2005 werden die Filme auch in Brandenburger Kinos gezeigt. Im Jubiläumsjahr sind unter dem Motto «Celebration» bis zum 17. September insgesamt 42 Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme in 13 Spielstätten zu sehen. Viele der gezeigten Filme widmen sich dem israelisch-palästinensischen Dialog.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Sonntag, 8. September 2019 19:10 Uhr

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