Mit Jagdmesser erstochen: 37-Jähriger muss in Psychiatrie

Mit Jagdmesser erstochen: 37-Jähriger muss in Psychiatrie

Ein 37-Jähriger, der einen Mann mit einem Jagdmesser getötet hat, kommt in eine Psychiatrie. Das hat das Landgericht Potsdam am Donnerstag verkündet. Damit schlossen sich die Richter dem Antrag der Staatsanwaltschaft an. Der Mann hatte seine Freilassung beantragt. Im Prozess hatte er zugegeben, sein Opfer getötet zu haben. Dieses sei Teil einer Organisation, die erst ihn und seine Familie und anschließend die ganze Welt habe töten wollen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Richterhammer

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Richterhammer. Foto: Friso Gentsch/Archivbild

Der 37-Jährige soll sein Opfer mit einem Jagdmesser mit einer zwölf Zentimeter langer Klinge in Kopf und Hals gestochen haben. Er soll dann von dem am Boden liegenden 60-Jährigen abgelassen und eine Zigarette geraucht haben. Anschließend stach er weiter auf ihn ein, so die Anklage. Erst als er glaubte, sein Opfer sei tot, habe er von ihm abgelassen. Mehrere Menschen hatten den Vorfall beobachtet. Der 60-Jährige starb noch am Tatort.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 5. September 2019 15:30 Uhr

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