Brandenburger haben 2018 mehr geheizt

Brandenburger haben 2018 mehr geheizt

Brandenburgs Einwohner haben im vergangenen Jahr durchschnittlich fast fünf Prozent mehr Heizenergie verbraucht als 2017.

Heizkörper und Thermostat

© dpa

Die Heizkosten stiegen im Schnitt um 9 Cent pro Quadratmeter Wohnfläche, wie aus dem «Wärmemonitor 2018» hervorgeht. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) wertete dafür Heizkostenabrechnungen des Essener Energiedienstleisters Ista für 300 000 Haushalte aus.
Am stärksten stieg der Heizenergieverbrauch demnach in der Region Prignitz-Oberhavel (knapp 6,5 Prozent), dicht gefolgt von der Region Lausitz-Spreewald (6,4 Prozent). In Uckermark-Barnim legte der Verbrauch um rund 5 Prozent zu, in Havelland-Fläming und Oderland-Spree je um knapp 3 Prozent.
Im bundesdeutschen Durchschnitt errechnete das DIW jährliche Heizausgaben von 6,76 Euro je Quadratmeter. Das waren 13 Cent mehr als 2017. Dabei gab es deutliche regionale Unterschiede. Am niedrigsten fielen die Quadratmeterkosten mit 5,69 Euro in Mecklenburg-Vorpommern aus, am teuersten war das Heizen im Saarland mit 9,18 Euro je Quadratmeter. In Brandenburg lagen die Kosten pro Quadratmeter bei 6,40 Euro.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 5. September 2019 08:40 Uhr

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