Landesstiftung: Größtes Heldbock-Käfer-Vorkommen entdeckt

Landesstiftung: Größtes Heldbock-Käfer-Vorkommen entdeckt

Eine große Kolonie des hierzulande vom Aussterben bedrohten Heldbock-Käfers ist im brandenburgischen Landkreis Teltow-Fläming entdeckt worden. Biologen im Auftrag der Landesstiftung Naturschutzfonds seien auf die Kolonie der Insekten, die auch Großer Eichen-, Riesen- oder auch Spießbock heißen, aufmerksam geworden, teilte das Umweltministerium am Dienstag mit. Mit derzeit rund 2400 Fundstellen - erkennbar unter anderem an Fresspuren oder Schlupflöchern - existiere zwischen Luckenwalde, Jüterbog und Baruth wahrscheinlich auch das größte Vorkommen in Deutschland, hieß es.

Die Larven des Heldbock leben im Inneren von bereits geschwächten Bäumen. Die ausgewachsenen Tiere sind nur wenige Wochen am Leben. Der Käfer wird bis zu 5,5 Zentimeter lang. Mit seinen zehn Zentimeter langen Antennen sieht er imposant aus.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 3. September 2019 13:40 Uhr

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