Baerbock: Ziehen jetzt keine roten Linien

Baerbock: Ziehen jetzt keine roten Linien

Grünen-Chefin Annalena Baerbock wollte sich am Sonntag noch nicht auf mögliche Konsequenzen aus den Landtagswahlen in Brandenburg und Sachsen festlegen. «Am Abend ziehen wir jetzt keine roten Linien», sagte sie der ARD. Gespräche mit der AfD dürfe es aber nicht geben, forderte Baerbock.

Annalena Baerbock

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Annalena Baerbock. Foto: Sebastian Kahnert/Archivbild

«Natürlich ist Klimaschutz, die Frage von starken Dörfern, ländlichen Räumen, Infrastruktur wie starke Bahnverbindungen und weltoffenes Brandenburg für uns zentral. Dafür haben uns so viele Menschen gewählt wie noch nie zuvor», sagte Baerbock.
Bei der Wahlparty in Potsdam lobte Baerbock die hohe Wahlbeteiligung bei den Landtagswahlen in Brandenburg. Die vorläufigen Ergebnisse seien «ein Erfolg für alle Demokratinnen und Demokraten». Laut Infratest dimap lag die Wahlbeteiligung bei 60,0 Prozent 2014 hatten 47,9 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben.
Laut ersten Hochrechnungen bleiben die Grünen in Brandenburg hinter den zuletzt prognostizierten Werten zurück. «Dass sich am Ende die extrem gute Stimmung nicht in jede Stimme verwandelt hat, liegt aus meiner Sicht daran, dass viele Menschen strategisch gewählt haben», sagte Baerbock. Viele Wähler hätten sich in Brandenburg gegen die Grünen und für die SPD entschieden, um die AfD zu verhindern, so die Bundesparteichefin.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Sonntag, 1. September 2019 19:40 Uhr

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