Außenstelle von Bundesinstitut wird in Lausitz angesiedelt

Außenstelle von Bundesinstitut wird in Lausitz angesiedelt

Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung mit Sitz in Bonn und Berlin bekommt eine zusätzliche Außenstelle in der Lausitz. Das bestätigte ein Sprecher des Bundesinnenministeriums am Sonntag auf Anfrage. Zunächst hatte die «Bild am Sonntag» darüber berichtet. Wie viele neue Mitarbeiter dort arbeiten werden, sei noch in Planung. «Es ist noch nicht abschließend entschieden, wie das ausgestaltet wird», sagte der Sprecher. Die Planung der Außenstelle sei Bestandteil eines Kabinettsbeschlusses vom Mittwoch.

Vier Tage vor den Wahlen in Brandenburg und Sachsen hatte das Kabinett am Mittwoch Milliardenhilfen für die Kohle-Regionen auf den Weg gebracht und den Entwurf für ein Strukturstärkungsgesetz beschlossen. Zudem will der Bund bis 2028 bis zu 5000 Arbeitsplätze in Behörden und anderen eigenen Einrichtungen in den vom Kohleausstieg betroffenen Regionen schaffen. Der Bundestag muss dem Gesetz noch zustimmen.
«Die Menschen in Ostdeutschland haben in den vergangenen Jahrzehnten großartiges geleistet. Die Strukturbrüche nach der Wiedervereinigung zu meistern war eine beispiellose Kraftanstrengung. Das verdient Anerkennung und unsere Unterstützung, damit das Geleistete nicht umsonst war», erklärte dazu Bundesinnenminister Horst Seehofer. Der Beschluss für die Strukturhilfen in die Kohlereviere sei ein Signal der Verlässlichkeit an die Menschen.
Die Finanzhilfen für die Länder sollen nach einem Schlüssel verteilt werden: 37 Prozent gehen an Nordrhein-Westfalen, 25,8 Prozent an Brandenburg, 25,2 Prozent an Sachsen sowie 12 Prozent an Sachsen-Anhalt.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Sonntag, 1. September 2019 16:00 Uhr

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