Staatskanzlei: Geringe Auswirkungen durch Stopp von Tagebau

Staatskanzlei: Geringe Auswirkungen durch Stopp von Tagebau

Durch den vorläufigen Stopp des Braunkohletagebaus Jänschwalde erwartet die Brandenburger Staatskanzlei nur geringe Auswirkungen. Der Energiekonzern Leag rechne mit einem Stillstand von zehn bis zwölf Wochen, sagte der Chef der Staatskanzlei, Martin Gorholt, am Freitag. «Ich hoffe, dass dann nach Vorliegen aller nötigen Unterlagen der Tagebaubetrieb wieder anläuft», sagte er. «Auswirkungen auf die Beschäftigten sind nach Angaben der Leag vorerst nicht zu erwarten.» Wichtig sei, dass die Energieversorgung gewährleistet sei, da das Kraftwerk Jänschwalde von einem anderen Tagebau beliefert werden könne.

Braunkohlekraftwerk Jänschwalde

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Die dampfenden Kühltürme des Braunkohlekraftwerkes Jänschwalde. Foto: Patrick Pleul/Archivbild

Das Wirtschaftsministerium nehme die Entscheidung des Verwaltungsgerichts Cottbus mit Bedauern zur Kenntnis, teilte Ministeriumssprecherin Andrea Beyerlein mit. Auch aus Sicht der Landesbehörden sei es nicht möglich gewesen, die Umweltverträglichkeitsprüfungen innerhalb der vom Gericht gesetzten Frist von weniger als acht Wochen rechtssicher abzuschließen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 30. August 2019 16:00 Uhr

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