Betreiber rechnet mit 10 bis 12 Wochen Stillstand im Tagebau

Betreiber rechnet mit 10 bis 12 Wochen Stillstand im Tagebau

Der Bergbaubetreiber Leag rechnet mit einem Stillstand im Tagebau Jänschwalde von höchstens zehn bis 12 Wochen. Das sagte ein Sprecher am Freitag nach der Entscheidung des Verwaltungsgerichtes Cottbus zum Stopp des Betriebes von 1. September an. Die Leag bereitet sich auf einen zeitweisen Sicherheitsbetrieb ab Sonntag vor. Dieser werde unvermeidlich, da die vom Gericht geforderte FFH-Verträglichkeitsprüfung, eine zusätzliche Umweltprüfung, nicht bis zum 31. August abgeschlossen werden könne. Sie war Voraussetzung für einen Weiterbetrieb des Tagebaus vom 1. September an.

Braunkohletagebau Jänschwalde

© dpa

Ein Eimerkettenbagger trägt Abraum im Braunkohletagebau Jänschwalde ab. Foto: Patrick Pleul/Archivbild

So seien Vorkehrungen für die geologische Standsicherheit des gesamten Grubenbetriebs im Tagebau einschließlich der 30 000 Tonnen schweren Förderbrücke mit angeschlossenen Baggern getroffen worden. Zu den Sicherheitsvorkehrungen gehören laut Leag auch zusätzliche Messstellen, die eingerichtet werden, um nachkommendes Grundwasser zu beobachten. Die Details des Sicherheitsbetriebs müssen durch das Landesbergamt geregelt werden.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 30. August 2019 14:20 Uhr

Weitere Meldungen