Rot-Rot will Uckermark und Barnim mit Schulbehörden stärken

Rot-Rot will Uckermark und Barnim mit Schulbehörden stärken

Die Pläne der rot-roten Landesregierung für den Schulbehörden-Standort Angermünde in der Uckermark werden konkreter. Brandenburgs Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) und Finanzminister Christian Görke (Linke) unterzeichneten am Mittwoch mit den Kreisen Uckermark und Barnim eine Absichtserklärung zur besseren Zusammenarbeit für Schule und Unterricht. Angermünde soll eine Außenstelle des staatlichen Schulamts Frankfurt (Oder) mit fünf Schulräten und drei Sachbearbeitern werden. Dort soll auch ein Teil des Schulverwaltungsamtes Uckermark mit 15 Mitarbeitern untergebracht werden. Rot-Rot will den Standort Angermünde und die Region stärken.

Britta Ernst

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Britta Ernst (SPD), Bildungsministerin in Brandenburg. Foto: Monika Skolimowska

Gewinner der Pläne werden nach Ansicht von Finanzminister Christian Görke (Linke) vor allem auch die Schulen in der Uckermark und im Barnim sein. «Denn für sie ist die staatliche Schulverwaltung ein erhebliches Stück näher gerückt», erklärte Görke in einer Mitteilung. Die Außenstelle sichert laut Ernst die Betreuung der Grund- und Förderschulen und der weiterführenden allgemeinbildenden Schulen in der Uckermark und im Barnim. Die Oberstufenzentren würden weiter vom Schulamt Frankfurt (Oder) verwaltet.
Das Kabinett aus SPD und Linken hatte im April die Pläne beschlossen, das Wissenschaftsministerium von Potsdam nach Cottbus zu verlegen. Sie waren auch in der SPD auf Kritik gestoßen. Der Schritt ist als Reaktion auf den geplanten Braunkohleausstieg gedacht, der die Lausitz hart trifft. Das Kabinett entschied auch, den Hauptsitz des Landesforstbetriebes 2023 von Potsdam nach Eberswalde zu verlegen und in Angermünde die Außenstelle des Schulamts anzusiedeln.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 28. August 2019 12:20 Uhr

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