LEAG: Lausitzer Kompetenzzentrum für Instandhaltung geplant

LEAG: Lausitzer Kompetenzzentrum für Instandhaltung geplant

Vor dem Hintergrund des für Deutschland beschlossenen Kohleausstiegs will das Braunkohleunternehmen LEAG an seinem Brandenburger Standort Schwarze Pumpe Arbeitsplätze mit einem Geschäftsausbau sichern. Unter der Marke «MCR Engineering Lausitz» sollen künftig Leistungen in den Bereichen Maschinen- und Stahlbau sowie der Wartung und Instandhaltung von Baugruppen für Industriekunden angeboten werden, wie das Unternehmen am Samstag mitteilte. In dem geplanten Lausitzer Kompetenzzentrum für Instandhaltung in der LEAG-Hauptwerkstatt in Spremberg (Landkreis Spree-Neiße) sollen rund 300 Mitarbeiter beschäftigt werden.

Braunkohletagebau Welzow-Süd

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Ein Schaufelradbagger steht im Braunkohletagebau Welzow-Süd der Lausitz Energie Bergbau AG (LEAG). Foto: Patrick Pleul

Zu den angebotenen Leistungen gehören Maschinen- und Stahlbau sowie Instandhaltungen von Schienenfahrzeugen wie Lokomotiven und Güterwagen, so die Lausitz Energie Verwaltungs GmbH (LEAG). «Das ist nicht nur ein wichtiger Entwicklungsfaktor für den Industriestandort, sondern sichert auch langfristig Industriearbeitsplätze», teilte der Leiter der LEAG-Hauptwerkstatt, Jürgen Podszun, mit.
Die Hauptwerkstatt im Industriepark Schwarze Pumpe existiert bereits seit 60 Jahren. In der 26 000 Quadratmeter großen Werkstatthalle können nach Unternehmensangaben Baugruppen bis zu 100 Tonnen Gewicht gewartet werden. Die zentrale Lage und eine moderne Infrastruktur seien beste Voraussetzungen für die Geschäftserweiterung, heißt es.
Der Tagebaubetreiber LEAG betreibt vier Gruben in Brandenburg und Sachsen. Dort arbeiten nach Unternehmensangaben insgesamt rund 8000 Beschäftigte.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Sonntag, 25. August 2019 14:00 Uhr

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