Woidke macht sich für Energie-Modellregion Lausitz stark

Woidke macht sich für Energie-Modellregion Lausitz stark

Die Lausitz soll zu einer Energie-Modellregion werden. Dafür will sich Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) stark machen und ein Signal an den Bund senden. Heute übergibt der Ministerpräsident eine gemeinsame Erklärung von Land und Vertretern aus Wirtschaft und Forschung in Cottbus an Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD), die an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU) zu Gast ist. Zu den Unterzeichnern gehören Vertreter der BASF Schwarzheide, von Rolls-Royce und der Lufthansa Group.

Dietmar Woidke

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Dietmar Woidke. Foto: Carsten Koall/Archivbild

Hintergrund ist, dass in der Lausitz mit Sitz in Cottbus eine Einrichtung des Bundesumweltministeriums angesiedelt werden soll - das sogenannte «Kompetenzzentrum Klimaschutz in energieintensiven Industrien». Das Projekt ist Teil des Eckpunktepapiers zum Strukturstärkungsgesetz des Bundes.
Zu dem neuen Kompetenzzentrum gehört auch eine Demonstrationsanlage für «Power-to-X» (PtX), die strombasierte Brenn-, Kraft- und Grundstoffe nachhaltig erzeugen und nutzen soll. Über den genauem Standort ist noch nichts bekannt. PtX-Technologien sollen es möglich machen, Stromüberschüsse beispielsweise bei einem Überangebot erneuerbarer Energien aus Sonne oder Wind zu speichern oder anderweitig zu nutzen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 16. August 2019 03:10 Uhr

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