Kramp-Karrenbauer: Weder mit Rechts noch Links im Osten

Kramp-Karrenbauer: Weder mit Rechts noch Links im Osten

Angesichts anderslautender Stimmen in den eigenen Reihen hat CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer Bündnisse der CDU mit AfD oder Linken in Brandenburg und Sachsen erneut ausgeschlossen. «Wir haben dazu ganz klare Beschlussfassungen. Diese Beschlussfassungen sind getroffen worden unter Einbeziehung aller Landesverbände und das gilt», sagte Kramp-Karrenbauer am Donnerstag im ARD-Mittagsmagazin. Sie verwies damit auf einen Beschluss des CDU-Parteitags in Hamburg im Dezember 2018. Die CDU-Chefin fügte hinzu: «Wir konzentrieren uns darauf, dass wir Regierungsverantwortung übernehmen, und zwar ohne Links und ohne Rechts.»

Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU)

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Annegret Kramp-Karrenbauer, Vorsitzende der CDU, beantwortet Fragen von Journalisten. Foto: Bernd von Jutrczenka/Archivbild

Brandenburgs CDU-Spitzenkandidat Ingo Senftleben hatte zuletzt auch ein Bündnis mit der Linkspartei nicht ausgeschlossen. «Die CDU muss bereit sein, über ihren Schatten zu springen», sagte er etwa dem «Tagesspiegel am Sonntag». «Es ist besser, aufeinander zuzugehen als Feindbilder aufrechtzuerhalten.»
Kramp-Karrenbauer sagte nun, man nutze die letzten Tage eines Wahlkampfes dafür, für den eigenen Wahlsieg zu kämpfen, und nicht dafür, sich Gedanken zu machen, mit wem man nachher möglicherweise regiere.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 15. August 2019 15:20 Uhr

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