Großübung im Stadtgebiet Lübbenau: Evakuierung geprobt

Großübung im Stadtgebiet Lübbenau: Evakuierung geprobt

Lübbenau im Spreewald am Donnerstagmorgen: Erst ein Gefahrenstoff, der sich als toxische Wolke der Stadt nähert, dann Evakuierungen. Zum Glück war alles nur Übung.

Cottbus (dpa/bb) - Bei einer Großübung des Landkreises Oberspreewald-Lausitz ist am Donnerstag in Lübbenau/Neustadt eine Evakuierung simuliert worden. Betroffen war allerdings nur ein Gymnasium in dem Stadtgebiet. Mehr als 500 Schüler und Lehrer mussten nach Angaben einer Sprecherin des Landkreises das Gebäude verlassen, der Rest der Übung wurde simuliert. Gegen Mittag war die Übung beendet. Schüler und Lehrer konnten wieder in die Klassenzimmer zurück.
Geprobt wurde den Angaben zufolge unter realen Bedingungen. 120 Einsatzkräfte waren beteiligt, darunter Polizei, Feuerwehr und Rettungskräfte.
Simuliert wurde nach Angaben der Sprecherin, dass ein Gefahrenstoff auf der Höhe der Anschlussstelle Kittlitz an der A13 ausgetreten sei und als Schadstoff-Wolke Richtung Lübbenau/Neustadt ziehe.
Im Übungsgebiet befand sich neben Schulen, Kindergärten und Wohnungen unter anderem auch ein Pflegeheim. Die Betroffenen wurden über die Simulation informiert. Zu dem fiktiven Szenario gehörte auch die Sperrung von Teilen der Autobahn und des Bahnhofs Lübbenau.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 8. August 2019 14:50 Uhr

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