Geschäftsstelle für Metropolregion Stettin arbeitet

Geschäftsstelle für Metropolregion Stettin arbeitet

Anklam/Stettin (dpa) - Die Metropolregion Stettin (Szczecin) hat auf deutscher Seite erstmals eine Geschäftsstelle. Wie der Parlamentarische Staatsskretär für Vorpommern Patrick Dahlemann (SPD) am Freitag mitteilte, haben zwei Mitarbeiter - eine Frau und ein Mann - in Anklam (Vorpommern-Greifswald) bereits ihre Arbeit aufgenommen. Sie sollen dafür sorgen, dass «die Grenze in allen lebenspraktischen Fragen immer mehr verschwindet.» Das betreffe unter anderem Unterschiede bei der Berufsausbildung, beim Spracherwerb sowie bei Städtepartnerschaftprojekten.

Patrick Dahlemann (SPD)

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Patrick Dahlemann (SPD), Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern, lächelt. Foto: Jens Büttner/Archivbild

«Die Metropolregion ist das wichtigste Zukunftsfeld der Länder Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern in der Region im Nordosten», sagte Dahlemann. Die Vereinbarung darüber war Mitte März auf der gemeinsamen Kabinettssitzung der Landesregierungen von Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern unterzeichnet worden. Für eine Stelle habe es 70 Bewerbungen gegeben. Zu den beiden Mitarbeitern gehört eine polnische Muttersprachlerin.
Nach Angaben des Geschäftsführers der Förder- und Entwicklungsgesellschaft Vorpommern-Greifswald (FEG), Ulrich Vetter, ist die Schaffung solch einer Metropolregion an der Grenze zu Polen ungleich schwieriger als eine Metropolregion Hamburg. Es gehe diesmal um eine Staats- und Sprachgrenze. Der Süden Vorpommerns hofft zudem auf bessere Verkehrsanbindungen nach Berlin sowie deutlich bessere Kommunikations- und Internetversorgung.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 2. August 2019 12:30 Uhr

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