Kralinski: Autonomes Fahren ist wichtiges Zukunftsthema

Kralinski: Autonomes Fahren ist wichtiges Zukunftsthema

Beim autonomen Fahren ist aus Sicht von Brandenburgs Digitalkoordinator Thomas Kralinski nach wie vor Verkehrssicherheit oberstes Gebot. In den Verkehrsbetrieben Potsdam informierte er sich am Montag über die autonom fahrende Straßenbahn. Es sei richtig, dass zunächst noch ein Fahrer mit an Bord sei, der eingreifen könne, wenn es brenzlig werde.

Daniel J. Hoepffner und Thomas Kralinski

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Thomas Kralinski (r.) und Daniel J. Hoepffner von Siemens in der autonom fahrenden Straßenbahn «Combino 400 Perugia». Foto: Soeren Stache

Die Verkehrsbetriebe arbeiten mit der Siemens Mobility GmbH zusammen, die das Projekt federführend betreibt. Derzeit handelt es sich um ein Forschungs- und Entwicklungsprojekt, das im vergangenen Herbst der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.
Vor dem regulären Einsatz autonomer Straßenbahnen im Fahrgastbetriebe seien noch eine Reihe von Voraussetzungen zu schaffen, sagte Monty Balisch, Geschäftsführer der Verkehrsbetriebe. Insbesondere müssten Haftungsfragen geklärt werden, sollte es trotz modernster Digitaltechnik und Künstlicher Intelligenz zu einem Unfall kommen.
Die Erprobung erfolgt in Potsdam auf einem Gleisabschnitt, jedoch ohne Fahrgäste. Mit dabei ist ein Fahrer, der jederzeit eingreifen und bei Bedarf eine Notbremsung einleiten kann.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 29. Juli 2019 17:50 Uhr

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