Zwei Badetote aus Seen geborgen: 55-Jährige vermisst

Zwei Badetote aus Seen geborgen: 55-Jährige vermisst

Das hochsommerliche Wetter lockt Tausende an die Brandenburger Badeseen. Doch der Badespaß birgt auch Gefahren.

Bernau/Rheinsberg/Brandenburg/Havel (dpa/bb) - In Brandenburg sind am Wochenende zwei Menschen nach dem Baden tot aus Seen geborgen worden. Eine weitere Schwimmerin wurde zunächst vermisst.
Am Freitagabend sei ein 55-Jähriger in Rheinsberg (Ostprignitz-Ruppin) zum Baden in den Wittwesee gegangen, berichtete die Polizei am Sonntag. Wenig später sei er von einem Bekannten im Schilfgürtel leblos treibend entdeckt worden. Eine Reanimation durch einen alarmierten Notarzt blieb erfolglos. Hinweise auf eine Fremdeinwirkung habe es nicht gegeben, so die Polizei.
Am Samstag wurde dann eine 72-Jährige aus Bernau (Barnim) von Tauchern tot aus dem Liepnitzsee geborgen. Wie die Polizei berichtete, war die Frau von Angehörigen als vermisst gemeldet worden, weil sie am Freitagabend nach einem Besuch im Waldbad am Liepnitzsee nicht zurückgekehrt war.
Zunächst wurden von Beamten mit einem Hubschrauber und einem Fährtenhund der Uferbereich und angrenzende Gebiete erfolglos abgesucht. Mit Hilfe eines Echolots und eines Sonars ortete die Feuerwehr dann im See in sieben Metern Tiefe einen Körper. Dort hätten Taucher die Vermisste tot geborgen, berichtete die Polizei. Die Ermittlungen zur Todesursache dauerten an.
Zunächst erfolglos blieb am Wochenende die Suche nach einer 55-Jährigen, die am Freitag nach einem Bad im Riewendsee in Brandenburg/Havel als vermisst gemeldet worden war. Die Suche mit Tauchern sei zunächst ohne Ergebnis geblieben, berichtete ein Sprecher des Lagedienstes am Sonntag.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Sonntag, 28. Juli 2019 15:50 Uhr

Weitere Meldungen