«Fridays for Future»-Protest vor Tagebaubetreiber

«Fridays for Future»-Protest vor Tagebaubetreiber

Unter dem Motto «Ferienstreik fürs Klima» haben Schüler der Bewegung «Fridays for Future» vor der Verwaltungszentrale des Braunkohleunternehmens Leag in Cottbus demonstriert. Nach Angaben der Organisatoren der Demo beteiligten sich am Freitag rund 200 Menschen. Schüler spannten ein rotes Band um das Gebäude des Tagebaubetreibers. «Wir wollten ein Symbol setzen: Bis hierher und nicht weiter», sagte Anton Kröber von «Fridays for Future» in Cottbus. Bisher ist ein Ausstieg aus der Braunkohleverstromung bis 2038 geplant. Das ist den Klimaschützern viel zu spät.

Fridays for Future - Potsdam

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Schülerinnen und Schüler demonstrieren für die Umsetzung des Pariser Weltklimaabkommens. Foto: J. Stähle/Archivbild

Die Klimaaktivistin Luisa Neubauer aus Berlin sprach bei der Kundgebung zu den Schülern. Per Twitter kündigte sie an: «Der nächste Großstreik findet am 20.9. statt.» Sie betonte an Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) gerichtet: «Wäre absolut okay wenn wir dann erstmalig von politischen Entwicklungen berichten könnten, die tatsächlich Paris entsprechen.» Das Pariser Klimaabkommen sieht vor, den Anstieg der globalen Temperatur bei weniger als zwei Grad und möglichst sogar bei nur 1,5 Grad zu stoppen - der Vergleichsmaßstab ist die Zeit vor der Industrialisierung.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 26. Juli 2019 16:50 Uhr

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