Einheitliches Taschengeld in Heimen

Einheitliches Taschengeld in Heimen

Kinder und Jugendliche, die in stationären Einrichtungen wie Heimen untergebracht sind, sollen künftig einheitliche Taschengelder bekommen. Nach einer Empfehlung sollen die außerhalb ihrer Familien betreuten Kinder und Jugendlichen einen monatlichen Betrag zwischen 6 Euro (bis 5-Jährige) bis zu 79 Euro (17-Jährige) bekommen. Für Volljährige empfiehlt das Ministerium ein monatliches Taschengeld in Höhe von 114,50 Euro.

Ein Junge zählt sein gespartes Taschengeld

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Ein Junge zählt sein gespartes Taschengeld. Foto: Jens Kalaene/Archivbild

Bislang erhielten die Kinder und Jugendlichen in den Einrichtungen Taschengelder in unterschiedlicher Höhe. Dies hätten sie verständlicherweise als ungerecht empfunden, sagte Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) am Mittwoch bei der Vorstellung der Empfehlungen. «Das Taschengeld soll außerdem nur für die persönlichen Wünsche der Kinder und Jugendlichen eingesetzt werden.» Eine angemessene Erhöhung der Beträge soll von Zeit zu Zeit geprüft werden.
Nach Angaben des Ministeriums gibt es in Brandenburg rund 1500 stationäre Einrichtungen mit 7700 Plätzen. Davon seien derzeit etwa 6500 belegt.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 24. Juli 2019 12:50 Uhr

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