FDP sieht Chancen in Ostdeutschland

FDP sieht Chancen in Ostdeutschland

Vor den Landtagswahlen in Brandenburg, Sachsen und Thüringen sieht die FDP für sich Chancen in Ostdeutschland. «Entgegen manchen Unkenrufen, die man im Moment so hört über Ostdeutschland, bin ich fest überzeugt aus meiner politischen Erfahrung, meinen Gesprächen, dass es gerade in Ostdeutschland Menschen gibt, die wir erreichen können», sagte FDP-Generalsekretärin Linda Teuteberg am Dienstag in Potsdam bei der Vorstellung der Wahlkampagne der Brandenburger FDP. Manche Menschen verwahrten sich dagegen, wenn die Politik zu sehr in ihre Privatsphäre eingreifen wolle und hätten klare Erwartungen an den Staat bei innerer Sicherheit, Schulbildung und Infrastruktur.

Linda Teuteberg

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FDP sieht Chancen in Thüringen, Brandenburg und Sachsen. Foto: Britta Pedersen/Archivbild

Am 1. September wird in Brandenburg und in Sachsen ein neuer Landtag gewählt, am 27. Oktober in Thüringen. In den jüngsten Umfragen lag die FDP in Brandenburg bei 5 Prozent, in Sachsen bei 6 Prozent und in Thüringen bei 5 bis 6 Prozent.
Die gebürtige Brandenburgerin Teuteberg zeigte sich zuversichtlich für die FDP in ihrem Heimat-Bundesland: «Wir hatten noch nie so stabile, so gute Ausgangswerte auch in den Umfragen.» Ihr Ziel sei, dass die FDP mit einer starken Fraktion wieder in den Landtag einziehe. Die Liberalen waren schon von 2009 bis 2014 im Landesparlament vertreten, scheiterten aber 2014 mit 1,5 Prozent deutlich an der Fünf-Prozent-Hürde. Spitzenkandidat Hans-Peter Goetz sagte: «Wirtschaft braucht wieder einen Partner.» In Brandenburg fehle eine Gründerkultur. Zudem müssten Unternehmen von Bürokratie entlastet werden.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 25. Juni 2019 13:00 Uhr

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