Polizei ahndet Raserei auf Gewässern

Polizei ahndet Raserei auf Gewässern

Zu schnell auf Brandenburger Gewässern unterwegs: Bei einem Großeinsatz rund um Potsdam hat die Polizei fast 70 Fahrzeuge kontrolliert, darunter neun Jetskis und zwei Jet-Surfboards - das sind motorisierte Surfboards. Bei der Aktion von Freitag bis Samstag seien 28 Ordnungswidrigkeiten geahndet worden, teilte die Polizeidirektion West am Sonntag mit.

Schiffsverkehr

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Ein Hausboot ist auf dem Sacrow-Paretzer Kanal der Havel nahe Potsdam (Brandenburg) unterwegs. Foto: Ralf Hirschberger/Archiv

Je nach den örtlichen Gegebenheiten dürfen Wasserfahrzeuge mit 12 bis 25 Stundenkilometern unterwegs sein. Einige der Kontrollierten seien doppelt so schnell gefahren, teilte die Polizei mit. Jetskis können es auf bis zu 120 Stundenkilometer bringen.
In zehn Fällen wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet. Meist sei die zulässige Geschwindigkeit erheblich überschritten worden. Die Jetskis - auch als Wassermotorräder bekannt - seien teils nicht in für sie zugelassenen Gebieten unterwegs gewesen.
«In unserer Kontrolloffensive wollen wir besonders diejenigen kontrollieren, die sich im Irrglaube auf unseren Wasserstraßen bewegen, dass dort für sie weder Regeln noch Vorschriften gelten», betonte Peter Meyritz, Leiter der Polizeidirektion West. Erholungssuchende sollten sich ihre Freizeit nicht von einigen Chaoten mit ihren hochmotorisierten Wasserflitzern vermiesen lassen müssen.
Wer auf den Gewässern geltende Vorschriften missachtet, dem drohen Bußgelder in Höhe von mehreren hundert Euro. Bei den Kontrollen waren ein Polizeihubschrauber und eine neue Drohne im Einsatz, die aus großer Höhe das Gebiet überwachte.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Sonntag, 23. Juni 2019 12:30 Uhr

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