Brandenburg: Derzeit keine konkrete Gefahr für Politiker

Brandenburg: Derzeit keine konkrete Gefahr für Politiker

Der Brandenburger Verfassungsschutz sieht nach dem Tod des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke (CDU) keine akute Gefahr für Politiker im Land. «Natürlich haben wir immer eine abstrakte Gefahr», sagte der Leiter des Verfassungsschutzes, Frank Nürnberger, am Mittwoch in Potsdam. Das Problem sei da.

Karl-Heinz Schröter (SPD-l) und Frank Nürnberger

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Karl-Heinz Schröter (SPD-l) und Frank Nürnberger. Foto: Ralf Hirschberger

«Konkrete Gefahren, dafür haben wir derzeit keine Anhaltspunkte», sagte Nürnberger. Innenminister Karl-Heinz Schröter (CDU) betonte: «Wir haben natürlich nachgeschaut, ob es da Verbindungen in unser Land gibt - und nach bisherigem Kenntnisstand gibt es sie nicht.»
Der Kasseler Regierungspräsident war Anfang Juni durch einen Kopfschuss getötet worden. Am Wochenende wurde der mutmaßliche Rechtsextremist Stephan E. in Untersuchungshaft genommen. Die ermittelnde Bundesanwaltschaft stuft den Mord als politisches Attentat mit rechtsextremem Hintergrund ein.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 19. Juni 2019 15:10 Uhr

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