Brandenburg will Feuerwehr mit neuem Gesetz stärken

Brandenburg will Feuerwehr mit neuem Gesetz stärken

Die Feuerwehr in Brandenburg soll mit einer neuen Regelung gestärkt und von einigen bisherigen Aufgaben entlastet werden. Der Landtag beschloss am Donnerstag in Potsdam mit Mehrheit von SPD, Linken, AfD und Grünen eine Neufassung des Brand- und Katastrophenschutzgesetzes, die CDU enthielt sich. Feuerwehrleute sollen damit von bestimmten Aufgaben entlastet werden, für die sie eigentlich nicht zuständig sind. Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) nannte als Beispiel das Öffnen von Türen, das Beseitigen von Ölspuren oder Tragehilfen. «Dadurch werden die Kameraden wieder mehr Zeit für die Kernaufgaben bekommen», sagte er. Außerdem erhöht sich die reguläre Altersgrenze im Einsatzdienst der Freiwilligen Feuerwehr von 65 auf 67 Jahre.

Dienstkleidung der Feuerwehr hängt an einer Wand

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Dienstkleidung der Feuerwehr hängt an einer Wand. Foto: Patrick Pleul/Archivbild

In Brandenburg gibt es nach Angaben des Innenministeriums knapp 39 000 freiwillige Feuerwehrleute und fast 700 hauptamtliche Kräfte in fünf Berufsfeuerwehren. Das Land verliert allerdings nach Schätzung des Ministeriums etwa 900 Feuerwehrkräfte im Jahr.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 13. Juni 2019 16:00 Uhr

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