Nach Großbrand bei Jüterbog: Glutnester werden kontrolliert

Nach Großbrand bei Jüterbog: Glutnester werden kontrolliert

Nach dem Waldbrand auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz nahe Jüterbog kontrollieren Feuerwehrmänner letzte Glutnester. Am Dienstag sind noch etwa sechs Feuerwehrmänner auf dem Gelände im Landkreis Teltow-Fläming im Einsatz, wie ein Sprecher der Regionalleitstelle der Feuerwehr Brandenburg sagte. «Es ist alles unter Kontrolle», sagte der Sprecher.

Löschhubschrauber

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Ein Löschhubschrauber fliegt bei Jüterborg am Himmel. Foto: Julian Stähle/Archivbild

Eine Woche lang wüteten die Flammen auf dem Gelände bei Jüterbog. Zeitweise brannten 744 Hektar - eine Fläche, größer als 1000 Fußballfelder. Es ist der größte Waldbrand in Brandenburg in den vergangenen Jahrzehnten. Am Sonntagabend teilte der Landkreis mit: Das Feuer ist gelöscht. Schwierig war der Einsatz der Feuerwehrleute auch deshalb, weil auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz noch immer alte Munition lagert.
Am Dienstag galt in fast allen Landkreisen in Brandenburg geringe oder sehr geringe Waldbrandgefahr, wie das Umweltministerium auf seiner Internetseite mitteilte. Nur im Landkreis Ostprignitz-Ruppin galt die Warnstufe 3 mit einer mittleren Gefahr für Waldbrände. Für die nächsten Tage ist die Waldbrandgefahr nach Berechnungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) gering. Darauf basieren die Angaben des Ministeriums. Immer wieder kann es lokal sehr stark regnen. Erst am Donnerstag soll es weitgehend trocken bleiben. Damit steigt nach Angaben des DWD auch wieder die Waldbrandgefahr.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 11. Juni 2019 16:50 Uhr

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