Mutmaßlicher Bombenfund: Entschärfung Mitte Juni

Mutmaßlicher Bombenfund: Entschärfung Mitte Juni

In Oranienburg ist für den 13. Juni die Entschärfung von zwei 250 Kilogramm schweren Weltkriegsbomben aus dem Zweiten Weltkrieg geplant. Am Tag zuvor soll feststehen, ob es sich bei den auf einem Gewerbegrundstück in zehn Meter Tiefe georteten metallischen Gegenständen tatsächlich wie vermutet um zwei Blindgänger handele, teilte die Stadtverwaltung am Donnerstag mit.

Bei einer Entschärfung werde ein Sperrkreis mit einem Radius von einem Kilometer eingerichtet, der nicht betreten werden dürfe. Dort wohnen etwa 9500 Menschen. Betroffen seien auch ein Krankenhaus, eine Seniorenresidenz, der Bahnhof sowie mehrere Kitas, ein Hort und mehrere Schulen. Der Regionalbahn- und S-Bahn-Verkehr wird unterbrochen und Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.
Die beiden mutmaßlichen Bomben waren schon vor zwei Jahren bei einer systematischen Kampfmittelsuche entdeckt worden. Die vorbereitenden Arbeiten zu deren Freilegung verliefen planmäßig, hieß es.
Oranienburg gehört bundesweit zu den Städten, die besonders mit Weltkriegsmunition belastet sind. Seit der Wende wurden dort mehr als 200 Blindgänger entschärft.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 6. Juni 2019 15:30 Uhr

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