Woidke: Bei Wahl des SPD-Vorsitzes Mitglieder einbeziehen

Woidke: Bei Wahl des SPD-Vorsitzes Mitglieder einbeziehen

Nach dem Rücktritt von SPD-Chefin Andrea Nahles will Brandenburgs Ministerpräsident bei der Abstimmung über den künftigen Vorsitz einfache Mitglieder miteinbeziehen. «Gemeinsame Entscheidungen sind noch immer besser als einsame Entscheidungen», sagte Dietmar Woidke (SPD) der Zeitung «Die Welt» . «Wir sollten auch mehr Mitglieder als nur die Parteitagsdelegierten in die Entscheidung über den SPD-Vorsitz einbeziehen.»

Dietmar Woidke (SPD)

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Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD). Foto: Bernd Settnik/Archivbild

Wie genau er die Mitglieder mitentscheiden lassen will, sagte er nicht. Die Brandenburger Jusos hatten am Montag die Urwahl einer Doppelspitze durch alle Parteimitglieder gefordert.
Im Hinblick auf die Brandenburger Landtagswahl am 1. September grenzte sich Woidke von der Bundespartei ab. «Die Menschen unterscheiden genau zwischen der Bundes-SPD und der Brandenburger Sozialdemokratie», meinte er. «Wir haben hier einen guten Zuspruch und konzentrieren uns auf die Brandenburger Themen.»

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 3. Juni 2019 17:20 Uhr

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