Umfrage: Trinkwasser von 2009 bis 2017 zehn Prozent teurer

Umfrage: Trinkwasser von 2009 bis 2017 zehn Prozent teurer

Die Belastung der Brandenburger aus den Entgelten für Trinkwasser ist laut einer Umfrage innerhalb von neun Jahren um knapp zehn Prozent gestiegen. Der Wert aus Gebühren und Beiträgen habe von 94,16 Euro im Jahr 2009 auf 103,24 Euro im Jahr 2017 für jeden versorgten Einwohner zugenommen, berichtete das Umweltministerium am Dienstag unter Berufung auf eine Studie der Energie- und Wasserwirtschaft Brandenburg in Potsdam.

Das Ministerium verwies darauf, dass diese Steigerung unterhalb der Inflationsrate liege. Sie betrug in dem Zeitraum nach Angaben des Statistikamtes Berlin-Brandenburg rund zwölf Prozent.
Der Wasserbedarf legte in dem Zeitraum leicht von 108,2 Liter pro Einwohner und Tag auf rund 110 Liter zu. Im Jahr 2014 lag der Wert noch etwas darunter bei 106,8 Liter pro Einwohner und Tag.
Die Kennzahlen gehen auf Umfragen unter Versorgern in Brandenburg zurück. Teils nahmen allerdings unterschiedliche Aufgabenträger daran teil. Zwischen 2009 und 2017 machten 21 Versorger bei allen vier Umfragen in dem Zeitraum mit. Sie repräsentieren laut Ministerium rund eine Million Kunden. Brandenburg hat 2,5 Millionen Einwohner.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 28. Mai 2019 15:50 Uhr

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