Maskenmannprozess: Staatsanwaltschaft stellt Verfahren ein

Maskenmannprozess: Staatsanwaltschaft stellt Verfahren ein

Die Staatsanwaltschaft Cottbus hat vier Jahre nach dem sogenannten Maskenmann-Prozess vier Ermittlungsverfahren gegen drei damalige Polizei-Ermittler aus Frankfurt (Oder) und eine Sachverständige aus Magdeburg eingestellt. Das bestätigte eine Sprecherin am Donnerstag. Es liege kein hinreichender Tatverdacht vor, sagte sie zur Begründung. Zuvor hatte der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) darüber berichtet. Die drei Männer und eine Frau waren nach dem Prozess 2015 verdächtigt worden, als Zeugen vor Gericht bewusst falsche Aussagen gemacht zu haben.

Akten der Staatsanwaltschaft stehen in einer Kiste

© dpa

Akten der Staatsanwaltschaft stehen in einer Kiste. Foto: Patrick Pleul/Archivbild

Das Landgericht Frankfurt (Oder) hatte im Jahr 2015 in einem Indizienprozess einen 47-Jährigen wegen des Angriffs auf Millionärsfamilien und der Entführung eines Managers südöstlich von Berlin zu lebenslanger Haft verurteilt. Der frühere Dachdecker hatte bei den Taten 2011 und 2012 jedes Mal eine Art Imkermaske getragen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 23. Mai 2019 14:50 Uhr

Weitere Meldungen