Brandenburg will sich besser gegen Waldbrandgefahr rüsten

Brandenburg will sich besser gegen Waldbrandgefahr rüsten

Bessere technische Ausstattung und Ausbildung der Feuerwehrleute: Angesichts des nach wie vor hohen Waldbrandrisikos in Brandenburg will das Land sich künftig besser auf Einsätze vorbereiten.

Kiefernwald bei Eberswalde

© dpa

Trockene Rinde und Kiefernnadeln liegen auf dem Boden in einem Kiefernwald bei Eberswalde.

Dank des großartigen Engagements der Feuerwehrleute habe bisher Schlimmeres verhindert werden können, sagte Innenstaatssekretärin Katrin Lange am Freitag in Potsdam bei der Vorstellung des Waldbrandberichts 2018. «Aber zur Wahrheit gehört auch: An einigen Stellen können und müssen wir noch besser werden.»
Das vergangene Jahr sei mit 512 Waldbränden auf 1674 Hektar einaußergewöhnliches Jahr gewesen, berichtete Lange. Eine vergleichbare Lage habe es zuletzt 1983 gegeben. Seit Jahresende wurden nach Angaben des Waldbrandschutzbeauftragten Raimund Engel in märkischen Wäldern 102 Brände registriert, bei denen bislang 36 Hektar in Mitleidenschaft gezogen wurden.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 10. Mai 2019 15:10 Uhr

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