Sieben Verletzte bei Wohnhausbrand in Karstädt

Sieben Verletzte bei Wohnhausbrand in Karstädt

Ein lauter Knall schreckt die Bewohner eines Zweifamilienhauses in Karstädt aus dem Schlaf. Als sie aus dem Haus rennen, sehen sie: Das Dach des Hauses steht in Flammen.

Blaulicht

© dpa

Ein Blaulicht auf einem Feuerwehrwagen. Foto: Patrick Pleul/Archiv

Karstädt (dpa/bb) - Bei einem Brand in einem Zweifamilienhaus im Dorf Laaslich bei Karstädt (Kreis Prignitz) sind sieben Menschen verletzt worden. Darunter ist nach Angaben der Polizei auch ein Kleinkind. Alle erlitten einen Schock. Ein Verletzter werde mit einer Rauchvergiftung noch im Krankenhaus behandelt, hieß es. Die Bewohner waren am frühen Donnerstagmorgen durch einen lauten Knall geweckt worden und hatten daraufhin das Gebäude verlassen. Vor dem Wohnhaus sahen sie dann, dass der Dachstuhl brannte.
Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten den Brand gegen 5.15 Uhr löschen. Dabei wurde ein Feuerwehrmann verletzt. Die Brandursache sei noch unklar und Gegenstand von Ermittlungen, hieß es. Die Polizei schließt Brandstiftung derzeit aus. Kriminaltechniker werden den Brandort untersuchen, sobald er begehbar sei. Über die Schadenshöhe konnte die Polizei noch keine Angaben machen. Das Gebäude ist derzeit nicht bewohnbar, die Mieter kamen vorläufig bei Verwandten unter.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 2. Mai 2019 12:50 Uhr

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