Waldbrandgefahr vorübergehend heruntergestuft

Waldbrandgefahr vorübergehend heruntergestuft

Die Waldbrandgefahr in Brandenburg ist über Nacht in allen Landkreisen bis auf die Prignitz leicht gesunken - allerdings nur vorübergehend.

Trockenheit in Brandenburg

© dpa

Staub zieht über eine vertrocknete ehemalige Waldfläche an der Autobahn A9, die bei einem Feuer 2018 abgebrannt war.

Nachdem am Dienstag flächendeckend die höchste Gefahrenstufe 5 herrschte, wurde die Gefahrenstufe am Mittwochmorgen in den meisten Landkreisen auf Stufe 4 heruntergesetzt, wie der Waldbrandschutzbeauftragte des Landes, Raimund Engel, berichtete. In der Uckermark und Barnim sank die Waldbrandgefahr von Stufe 5 auf 3.
Der Rückgang in den Landkreisen hänge damit zusammen, dass der Wind sich in der zweiten Nachthälfte beruhigt habe, wodurch auch die Brandgefahr gesunken sei, erläuterte Engel. Die Uckermark und Barnim seien auf Stufe 3 gefallen, weil dort die Luft abgekühlt und damit die Luftfeuchtigkeit gestiegen sei.
Nach Einschätzung Engels ist dies jedoch nur ein vorübergehender Zustand. Aufgrund der erwarteten hohen Temperaturen am Donnerstag sei damit zu rechnen, dass die Waldbrandgefahr in den meisten Landkreisen wieder ansteigen werde. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) meldete für Donnerstag Spitzentemperaturen bis zu 28 Grad in Brandenburg. Auf dem DWD-Waldbrandgefahrenindex ist dann für weite Teile Brandenburgs wieder die höchste Gefahrenstufe angekündigt.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 24. April 2019 11:23 Uhr

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