Waldbrandgefahr in Brandenburg gestiegen

Waldbrandgefahr in Brandenburg gestiegen

Die Gefahr von Waldbränden in Brandenburg hat wieder zugenommen. In vier Landkreisen in Südbrandenburg - Dahme-Spreewald, Elbe-Elster, Oberspreewald-Lausitz und Spree-Neiße - sowie in der Stadt Cottbus galt am Samstag die höchste Gefahrenstufe fünf. Das ging aus einer aktuellen Liste des Umweltministeriums im Internet hervor. Bei Stufe fünf sollte der Wald nicht betreten und befahren werden, die Forstbehörde und die Waldeigentümer dürfen ihn sperren. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) prognostiziert den Höhepunkt der Waldbrandgefahr in Brandenburg für kommenden Dienstag - dann soll in fast allen Regionen die höchste Gefahrenstufe gelten.

Waldbrandbekämpfung in Brandenburg

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Feuerwehrleute löschen einen Waldbrand bei Rathenow. Foto: Christian Pörschmann

In Berlin galt am Samstag in einer von sechs Stationen des Deutschen Wetterdienstes die höchste Gefahrenstufe fünf: in Berlin-Kaniswall im Ortsteil Müggelheim in Treptow-Köpenick. In Berlin-Buch und Berlin-Marzahn war die zweithöchste Stufe vier aktiv - das heißt, die zuständige Behörde darf den Wald sperren, Straßen und Wege sollten nicht verlassen werden. Der DWD rechnet für Montag und Dienstag in Berlin mit der höchsten Warnstufe in der Hälfte der sechs Stationen. Die Wetterforscher listen die Gefahr anhand lokaler Stationen auf.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Samstag, 20. April 2019 11:30 Uhr

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