Feuerwehr dämmt Waldbrand ein, weiter hohe Gefahr

Feuerwehr dämmt Waldbrand ein, weiter hohe Gefahr

Ein Waldgebiet ist am Mittwoch in der Nähe von Groß Kreutz (Kreis Potsdam-Mittelmark) in Brand geraten. Die Feuerwehr konnte den Brand eindämmen, wie ein Sprecher des Lagezentrums in Potsdam am Abend sagte. Rund 300 Quadratmeter Wald hätten Feuer gefangen. Nach Angaben der regionalen Leitstelle waren mehrere Tanklöschfahrzeuge im Einsatz, ein Fahrzeug wurde noch nachgeordert. Warum genau das Feuer am Waldboden ausgebrochen war, war zunächst unklar.

Feuerwehrfrau beim Einsatz des Wasserschlauches

© dpa

In einem Waldgebiet in der Nähe von Groß Kreutz löscht eine Person der Feuerwehr mit einem Wasserschlauch. Foto: Julian Stähle

In allen Brandenburger Landkreisen und kreisfreien Städten bis auf die Kreise Uckermark, Barnim und Märkisch-Oderland ist die Waldbrandgefahr hoch. Dort gilt die Gefahrenstufe 4 von 5. In den drei Kreisen galt am Mittwoch die Stufe 3, das bedeutet eine mittlere Gefahr. In diesem Jahr brannte es schon mehrere Male. Bei einem Feuer am 4. und 5. April bei Calau (Oberspreewald-Lausitz) waren nach Angaben des Waldbrandschutzbeauftragten des Landes, Raimund Engel, rund vier Hektar Waldfläche betroffen.
Ein Feuer in Treuenbrietzen (Potsdam-Mittelmark) im August vergangenen Jahres war besonders verheerend. Dort wurden rund 400 Hektar Wald zerstört.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 17. April 2019 20:20 Uhr

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