Nach Drohung ICE gestoppt: Mann in Behandlung

Nach Drohung ICE gestoppt: Mann in Behandlung

Der Stopp des ICE-Zuges am Morgen kam unverhofft. Ein Reisender drohte mit Mord. Er hatte offenbar gesundheitliche Probleme.

ICE

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Ein ICE der Deutschen Bahn ist zum Halten gekommen. Foto: David Young/Archivbild

Wittenberge (dpa/bb) - Weil ein Zugreisender bei der Fahrscheinkontrolle einen Bahnmitarbeiter mit Mord bedroht hat, musste ein ICE am Mittwochmorgen in Wittenberge (Prignitz) einen Zwangsstopp einlegen. Der ICE 1606 befand sich auf dem Weg von Leipzig nach Hamburg. Nach Angaben der Bundespolizei wurden die Personalien des Mannes festgestellt. Anschließend wurde er in ärztliche Behandlung gebracht.
Der Mann, der nicht freiwillig aussteigen wollte, wurde von vier Bundespolizisten am Bahnhof Wittenberge gewaltsam aus dem Zug geholt, wie mitreisende Mitarbeiter der Deutschen Presse-Agentur berichteten. Die Beamten fixierten ihn dabei vorübergehend auf dem Boden. Bereits zuvor soll er Fahrgäste beleidigt haben. Die Unterbrechung der Fahrt dauerte nach Angaben der Mitreisenden rund zehn Minuten.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 17. April 2019 14:00 Uhr

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