Gedenken an Opfer der Schlacht um Seelower Höhen

Gedenken an Opfer der Schlacht um Seelower Höhen

Zum Gedenken an den 74. Jahrestag der Schlacht um die Selower Höhen haben der Bürgermeister von Seelow, Jörg Schröder, und der Landrat von Märkisch-Oderland, Gernot Schmidt (beide SPD), Kränze niedergelegt. «Wir und alle nachfolgenden Generationen dürfen nicht den Anteil der Völker des Ostens an der Befreiung Deutschlands vom Nationalsozialismus vergessen», sagte Schmidt am Dienstag. «Wir stehen an den Gräbern der Gefallenen und haben eingedenk ihres Opfers die Pflicht, dass von diesem Tag Versöhnung ausgeht.»

Kriegsgräberstätte Seelower Höhen

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Ein großer Sowjetsoldat aus Bronze ist auf der sowjetischen Kriegsgräberstätte, der Gedenkstätte Seelower Höhen, zu sehen. Foto: P. Pleul

Nach Angaben der Gedenkstätte Seelower Höhen hatte die Rote Armee am 16. April 1945 auf dem Marsch nach Berlin eine Großoffensive gestartet. Dabei standen sich den Angaben zufolge im Frühjahr 1945 im Oderbruch und auf dem Höhenzug Hunderttausende Soldaten, 14 000 Geschütze und 5000 gepanzerte Fahrzeuge gegenüber. Mehr als 100 000 Soldaten verschiedener Nationen starben bei den Kämpfen im Winter und Frühjahr.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 16. April 2019 16:30 Uhr

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