Weiter Abstiegssorgen: Prekäre Situation bei Energie Cottbus

Weiter Abstiegssorgen: Prekäre Situation bei Energie Cottbus

Energie Cottbus schafft im Heimspiel gegen Kaiserslautern nur ein 1:1. Trainer Claus-Dieter Wollitz sitzt seine Strafe auf der Tribüne ab. Fünf Spiele bleiben in der 3. Liga noch zur Rettung.

Cottbus (dpa/bb) – Fünf Spieltage vor dem Ende der 3. Fußball-Liga bleibt die Situation im Tabellenkeller für den FC Energie Cottbus weiter prekär. «Es fühlt sich gerade wie eine Niederlage an», sagte Jürgen Gjasula nach dem 1:1 (0:0) gegen den 1. FC Kaiserslautern. Gjasula hatte die Lausitzer am Samstag in der 80. Minute mit einem verwandelten Foulelfmeter in Führung gebracht, die Roten Teufel schafften durch Jan Löhmannsröben in der 89. Minute aber noch den Ausgleich. «Das ist jetzt sehr bitter für uns, aber wir müssen das jetzt schnell wegstecken und nach vorne schauen», sagte Gjasula.
Als Tabellen-18. steht Cottbus weiterhin auf einem direkten Abstiegsplatz. Energies Co-Trainer Frank Eulberg, der den innenraumgesperrten Cheftrainer Claus-Dieter Wollitz vertrat, bescheinigte seiner Mannschaft in der zweiten Halbzeit «zwar viel Kampf und Leidenschaft», aber das reichte nicht zum Sieg.
Wollitz war nach seiner Sperre durch den Deutschen Fußball-Bund hingegen erleichtert, dass zumindest dieses Kapitel «vorbei ist», sagte er der Lausitzer Rundschau: «Vor dem Spiel habe ich viel Zuspruch bekommen, auch während des Spiels. Das tat mir gut, es ist eine ganz schwierige Phase – auch für mich persönlich. Das war heute nicht angenehm, das wünsche ich keinem.»
Am kommenden Sonntag tritt Cottbus bei den Sportfreunden Lotte an - dann sitzt Wollitz wieder wie gewohnt auf der Bank. Der Abstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz beträgt weiterhin nur zwei Punkte.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Sonntag, 14. April 2019 13:30 Uhr

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